Geschichte "Tag des offenen Garten"

Bereits 1949 wurde in einer Vorstandssitzung der Vorschlag gemacht, dass man nach einem Gartenrundgang die schönsten Gärten ausgezeichnet werden sollten. Diese Idee wurde aber nicht umgesetzt. Wie kam es dann in der

neueren Zeit zu dieser Idee Tag der offenen Gärten“? Das Hauptthema im Lehrgarten, nachdem die Krankheiten abgehandelt sind, ist der eigene Garten. Aussagen wie z. B. ich hab’ schon Pflücksalat oder die Rosen duften

dieses Jahr – es ist ein Märchen. Und hier liegen die wahren Schätze verborgen. Aus gerne zeigen und gerne sehen ist die Idee entstanden, die Gärten einmal für viele zugänglich zu machen. Es ist eine Freude für die

Gartenbesucher, als auch für die Gartenbesitzer, denn selten bekommt man an einem Tag so viele praktische Ideen und die Gartengastgeber so viele Komplimente für Ihre Gartenarbeit“. Eine große Erfolgsgeschichte wurde dann

ab dem Jahre 2000 der Tag des offenen Gartens“.

Brigitte Werner hatte die Organisation übernommen und damit eine im Kreis Gießen bisher einmalige Idee umgesetzt, dass private Gärten für interessierte Gartenbesitzer geöffnet wurden. Hier konnten sich die Gartenbesitzer in den

einzelnen Gärten Anregungen und Vorschläge für die Gestaltung ihres eigenen Gartens holen. Es handelten sich hier um Blumengärten, Kleingärten, Reihenhausgärten, Freizeitgärten mit und ohne Teich, Künstlergärten,

Experimentiergarten und auch Gemüsegärten.

Diese Idee wurde so gut angenommen, dass, nachdem im ersten Jahr ca. 100 Besucher zu verzeichnen waren, in den nächsten Jahren über 500 Besucher sich in den einzelnen Garten einfanden. Die Gäste trugen sich in teilweise

liebevoll gestalteten Gästebücher ein, sodass auch festzustellen war, dass aus dem gesamten Kreis Giesen die Besucher angereist waren.

Organisiert wird diese Veranstaltung alle zwei Jahre und wurde im Jahre 2012 erstmals in den Herbst verlegt, während in den vergangenen Jahren diese Veranstaltung im Frühsommer – zur Rosenblüte – abgehalten wurde. Diese Art

der Veranstaltung hat inzwischen viele Nachahmer im Kreis gefunden. Diese Idee des Tag des offenen Gartens“ hat so viel Aufmerksamkeit erregt, dass über diese Veranstaltung im Fernsehen, im Offenen Kanal Gießen

Kabelkanal 02, ein Bericht gesendet wurde. Auch der Hessische Rundfunk – hier HR4 – hat Brigitte Werner zu dieser Idee und Veranstaltung interviewt.

 

 Am 29. Juni 2008 fand zum 5. Mal der Tag des offenen Gartens“ statt. Diese Jubiläums-veranstaltung fand erstmals unter Beteiligung des Landes- und Kreisverbandes für Obst und Gartenbau, eingebunden in eine landesweite

Aktion, statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung im Lehrgarten mit einem kleinen Festakt. Grußworte wurden gesprochen von dem Vorsitzenden des Landesverbandes Kurt Kunz und dem Vorsitzenden des Kreisverbandes Rüdiger

Baumgart sowie durch die Initiatorin Brigitte Werner selbst.

Nach der offiziellen Eröffnung bestand für die Besucher die Möglichkeit den Vortrag von Prof. Adelheit Sievert zum Thema Gartenkunst und Gartenglück zu besuchen. Diese Möglichkeit haben rund 100 Besucher genutzt. Den ganzen

Tag über stand Dipl. Ing. Matthias Wahlheim vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen mit einem Infostand den Besuchern zur Beratung in Gartenfragen zur Verfügung. Hierfür herzlichen Dank an beide Referenten. Der Dank gilt

auch der Baumschule Engelhardt, die dieser Veranstaltung durch die Bereitstellung von Pflanzen und Blumenschmuck auch optisch einen angemessenen Rahmen ermöglicht hat.

 

Ausgangspunkt für die Veranstaltung war der Lehrgarten. Eigens für die Veranstaltung waren 800 Faltblätter hergestellt und den Besuchern zur Verfügung gestellt worden. Bei diesem Tag der offenen Gärten waren 15 Gartenbesitzer

bereit, ihre Garten den Besuchern zu zeigen. Neben dem klassischen Nutz- und Gemüsegarten, konnten den Besuchern Freizeitgarten, gärtnerisch gestaltete Innenhofe, Teichanlagen, Rosen und Reihenhausgarten und Wildgarten

präsentiert werden. Neben den vielen gärtnerischen Highlights erregte auch die von Werner Teich präsentierte Fliesenbürste Marke Eigenbau viel Aufmerksamkeit. Dass die Organisation und Durchführung einer solchen Veranstaltung

einen immensen Kraftakt darstellt, bedarf sicherlich keiner näheren Darlegung. Besonders hervorzuheben ist hier die Leistung von Brigitte Werner, die rund ein Jahr mit der Planung der Veranstaltung beschäftigt war. Brigitte Werner

hat sich nicht nur um Teilnehmer bemüht, sondern auch die Pressearbeit und im Wesentlichen die Gestaltung des Faltblattes übernommen, sowie ihren eigenen Garten für die Besucher geöffnet.

Im Jahre 2008 trafen sich die Gartenbesitzer zu einer Nachbesprechung über diesen ereignisreichen Tag. In diesem Jahr war auch der Besucherrekord von über 500 Gästen zu verzeichnen.

Da an dem Veranstaltungstag die Gartenbesitzer ihre Gärten nicht verlassen können, um auch die anderen Gärten zu besichtigen, hat man dies an diesem Tag nachgeholt. Ausgangspunkt für den Rundgang in die Gärten war wieder

unser Lehrgarten.

„Glück besteht in der Kunst, sich nicht zu ärgern, dass der Rosenstrauch Dornen tragt, sondern sich zu freuen, dass der Dornenstrauch Rosen trägt“

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